Beim TU Ideenwettbewerb 2012 belegten Walter Schäfer und Prof. Cameron Tropea mit ihrer Gründungsidee „Entwicklung von optischen Messgeräten zur Sprayanalyse“ den 1. Platz. Die Universitätszeitung hoch3 berichtete in ihrer Ausgabe vom Februar 2013 über die Gewinner.

Walter Schäfer mit der Urkunde bei der Preisverleihung des TU Ideenwettbewerbs 2012
Preisverleihung des TU Ideenwettbewerbs 2012: Walter Schäfer (Mitte) mit der Urkunde.
Urkunde des TU Ideenwettbewerbs 2012: 1. Platz für Walter Schäfer und Prof. Cameron Tropea
Urkunde, Darmstadt, 10. Dezember 2012.
hoch3-Artikel „Tröpfchen, Apps und Energie – Die besten Geschäftsideen des Jahres“, Februar 2013
hoch3, Februar 2013, Seite 9 (Ausschnitt). Foto im Artikel: Sebastian Keuth. Ganze Seite (PDF)

Worüber hoch3 berichtete

Unter der Überschrift „Tröpfchen, Apps und Energie – Die besten Geschäftsideen des Jahres“ stellte hoch3 in der Rubrik „Ausgezeichnet“ die Gewinner des Wettbewerbs vor.

  • Siegerprojekt: Ein Messgerät zur optischen Analyse von Tröpfchen wurde Siegerprojekt des Ideenwettbewerbs 2012. Laut Artikel wird das Verfahren in der Gefriertrocknung und bei Lackiervorgängen benötigt.
  • Die technische Idee: Bisherige Messverfahren waren ungeeignet für nichttransparente Partikel und für Tropfen von Suspensionen und Emulsionen. Walter Schäfer, damals Doktorand am Fachgebiet Strömungslehre und Aerodynamik, hatte bekannte Verfahren so weiterentwickelt, dass auch solche Teilchen in technischen Systemen zuverlässig und mit geringem apparativem Aufwand gemessen werden können.
  • Starke Konkurrenz: Die Idee setzte sich gegen 80 weitere Geschäftsideen von Studierenden, Absolventen und Wissenschaftlern der TU Darmstadt durch. Mit 81 Beiträgen hatte sich die Beteiligung gegenüber dem Vorjahr nahezu verdreifacht.
  • Preisgeld: Der erste Platz war mit 3.000 Euro dotiert.
  • Veranstalter und Förderer: Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Gründerberatung der TU Darmstadt, die seit 2007 jährlich dazu aufrief, Geschäftsideen einer Expertenjury vorzustellen. Unterstützt wurde der Wettbewerb 2012 von Umicore, der Sparkasse Darmstadt, ISRA VISION, der Merck KGaA und der Software AG.

Von der Idee zum Unternehmen

Die ausgezeichnete Gründungsidee markierte den Schritt von der Doktorarbeit zum Unternehmen: 2013 wurde ai-quanton als Ausgründung der TU Darmstadt gegründet. Hintergründe zur Technologie hinter der Siegeridee: Ideenwettbewerb der TU Darmstadt 2012 – erster Platz für optische Tropfenanalyse. Bereits zuvor im Jahr 2012 wurde das Messverfahren auf der ACHEMA vorgestellt: ACHEMA Daily 2012 – Größe und Geschwindigkeit von Partikeln und Tropfen messen.